Schlusspunkt. Ausstellung gegen Männergewalt
„Sei nicht zahm, schlag Alarm!“ Mit diesem Motto geht der Notruf Trier erneut mit einer Ausstellung von 28 Werbeplakaten in die Offensive. Schlusspunkt. Ausstellung gegen Männergewalt ist eine Fortsetzung der erfolgreichen Plakataktion Tabuzone - Das Schweigen zeigen und brechen, die seit dem Jahr 2000 insgesamt 47 Mal in 39 Städten gezeigt wurde.
Wieder haben namhafte Werbeagenturen Plakate entworfen, mit denen sie der Gewalt gegen Frauen Paroli bieten. Sie haben sich zum Ziel gesetzt Wege aus der Gewalt zu zeigen, die Täter zu ächten und die Opfer zur Gegenwehr zu animieren. Auswege beginnen im Kopf, Schlusspunkt weist die Richtung aus der Gewalt.
Wie bereits Tabuzone ist Schlusspunkt auch eine Ausstellung über die Mittel der Werbung. „Wir wollten dieses Mal in der Umsetzung weitergehen, humorvoller, provokanter und ironischer“(Stephan Kraemer, Zink &Kraemer). „Schlusspunkt ist die Herausforderung, Bildtexte für Unsag- und Unfassbares zu finden. Es ist ein anspruchsvoller und heikler Eiertanz auf dem schmalen Grat zwischen der Betroffenheit der Frauen und der Offenheit der Kreation.“ (Marion Kläs, brandtec)
Weitere Informationen zur Ausstellung können sie dem Faltblatt zur Ausstellung entnehmen. Informationen zu den beteiligten Fachstellen sind auf einem weiteren Faltblatt zusammengefasst.
Sollten Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie zu uns Kontakt auf.
Die Gesamtkonzeption der Ausstellung lag beim Frauennotruf Trier in Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Frauenhauses Trier e.V., der Interventionsstelle Trier sowie der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz.




